Tief im Herzen des Nationalparks Majella liegen die Gole di Fara: spektakuläre Schluchten, die zu den schönsten und beeindruckendsten Naturphänomenen der Abruzzen gehören. Es ist ein Ort, an dem sich die Natur großartig und intim zugleich anfühlt - ein verborgener Durchgang, der einem das Gefühl gibt, in eine andere Welt einzutreten.
Mauern, die den Himmel berühren
Am Eingang zum Vallone di Santo Spirito öffnen sich die Schluchten zu einem engen Durchgang, in dem die Felswände Hunderte von Metern hoch aufragen. Sie sind so schmal, dass man sie mit ausgestreckten Armen fast berühren kann. Das einfallende Licht lässt die Farben des Kalksteins und des Mooses noch intensiver erscheinen.
Der Kontrast zwischen dem engen Gang und der majestätischen Höhe ist atemberaubend - jeder Schritt fühlt sich an, als würde man durch eine natürliche Kathedrale gehen.
Natur, Stille und antike Energie
Die Gole di Fara sind nicht nur für ihre Schroffheit, sondern auch für ihre Stille bekannt.
Die Stille wird nur durch das Geräusch von fließendem Wasser, dem Wind, der an den Wänden entlang streicht, und Vögeln, die zwischen den Felsen nisten, unterbrochen.
Das ist das Majella-Gebiet in seiner reinsten Form: rau, ruhig und unverfälscht.
Ideal für Wanderer und Naturliebhaber
Von den Schluchten gehen mehrere Wanderwege aus, die von kurzen, leicht zugänglichen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvolleren Strecken in die Hochebene der Majella reichen.
Auf dem Weg dorthin kommen Sie an alten Einsiedeleien vorbei, an Panoramen über tiefe Täler und an Orten, an denen die Natur noch freien Lauf hat.












